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Faktencheck: Laut ZDF ist das subtropische Salvador de Bahia die gefährlichste Stadt Brasiliens. Finde die Fehler!

In den Vorberichten zum Spiel Spanien gegen Niederlande brachte das ZDF heute einige „Fakten“ über Salvador da Bahia. Wir fühlen uns in der Pflicht einige davon an dieser Stelle richtigzustellen.

Das beginnt bereits beim Namen der Stadt – mindestens einmal wurde sie vom ZDF „Salvador de Bahia“ genannt. Offiziell heißt die Stadt „Município de Salvador“, in Brasilien ist oft nur „Salvador“ gebräuchlich. Der korrekte Name mit Bezug auf Bahia ist „Salvador da Bahia“ – „da“ nicht „de“. Soviel Zeit muss sein.

Mehrfach war im ZDF dagegen vom subtropischen Salvador die Rede. Nun ja, Salvador da Bahia ist definitiv nicht subtropisch. Wenn man zwischen Subtropen und Tropen keine Zwischenklimazonen mehr einzieht, ist Salvador da Bahia tropisch. Auch das restliche Bahia liegt in den Tropen. Subtropisch ist nur der Süden Brasiliens.

Oliver Welke nannte in sein Anmoderation des Spiels Spanien gegen Niederlande im ZDF den Spielort Salvador die gefährlichste Stadt Brasiliens. Auch das ist nicht korrekt. Die gefährlichste Großstadt Brasiliens ist Maceió mit etwa 80 Morden pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Selbst der WM-Standort Fortaleza liegt mit 73 Morden pro 100.000 Einwohner noch weit vor Salvador da Bahia. Unter den Großstädten Brasiliens liegt Salvador mit 58 Morden pro 100.000 Einwohnern auf Platz 5 (alle Werte gemäß Statistik von 2012). Einige Kleinstädte Brasiliens haben sogar noch höhere Mordraten als Maceió. Unter Berücksichtung der Kleinstädte landet Salvador da Bahia in der Statistik von 2011 auf Platz 80. Von wegen gefährlichste Stadt Brasiliens.

Auch erweckten die Moderatoren und Kommentatoren des ZDF den Eindruck, in Salvador regne es immer jede halbe Stunde. Dies mag – vielleicht – am Spieltag so gewesen sein, ist aber nicht allgemeingültig. Es gibt in Salvador da Bahia durchaus auch Schönwetterperioden, an denen es tagelang nicht regnet. Ein solches Wetter – Regen jede halbe Stunde – ist übrigens typsich für die Tropen.

PS: Jetzt hat er’s schon wieder gesagt: „im subtropischen Salvador“.

(FAN)

Aufgepasst! 10 clevere Tipps für eine sichere Brasilien-Reise. Nummer 7 rettet Ihnen das Leben!

Die hohe Kriminalität in vielen brasilianischen Städten verängstigt so manchen Touristen auf seiner Brasilien-Reise. Andere sehen vom Urlaub in Brasilien aus Angst vor Überfällen komplett ab. Doch so gefährlich ist Brasilien nicht. Die große Mehrheit der Brasilianer ist sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Viele Städte und Regionen haben kaum Kriminalität und sind damit auch für Touristen sehr sicher.

In den Städten, die als Kriminalitäts-Schwerpunkt gelten, kann man sich schützen, wenn man als Tourist nur einige Sicherheits-Regeln befolgt. Tipp Nummer 7 ist dabei überlebenswichtig. Diese Tipps helfen natürlich nicht nur für eine sichere Brasilien-Reise, sondern entsprechend angewendet natürlich auch in anderen Ländern der Welt:

1. Lassen Sie nicht gleich den Touristen raushängen. Kleiden Sie sich unauffällig, am besten wie die Brasilianer vor Ort. T-Shirt, kurze Hose und Chinellos und schon könnte man Sie für einen Einheimischen halten, der für Kriminelle eher uninteressant ist. Wenn Sie in Brasilien dagegen sofort als Deutscher erkannt werden möchten, empfehlen wir Sandalen mit Socken. 😉

2. Teurer Schmuck ist für Trickdiebe und Straßenräuber natürlich höchst interessant, nicht nur in Brasilien. Diesen sollten Sie gar nicht erst auf die Reise mitnehmen, oder nur im Hotel tragen. Überlegen Sie in diesem Zusammenhang auch, ob Sie auf Ihren Ehering während des Urlaubs verzichten können. Achtung: Auch Schmuck der nur hochwertig aussieht, kann Sie zum Opfer machen.

3. Auf die Kamera will man natürlich gerade im Urlaub nicht verzichten, schon gar nicht bei der Stadtbesichtigung in Rio de Janeiro, São Paulo, Salvador da Bahia oder anderen Großstädten Brasiliens. Eine Spiegelreflexkamera sollte es aber besser nicht sein. Eher ein günstiges, unauffälliges Modell. Bewahren Sie die Kamera am besten so auf, dass man sie nicht gleich sieht und halten Sie sie beim Fotografieren fest. Wenn Ihnen jemand anbietet, ein Foto von Ihnen zu machen, liegt das wahrscheinlich an der großen Hilfsbereitsschaft. Es könnte sich jedoch auch um einen Trickdieb handeln.

4. Geklaute Handys lassen sich heutzutage besser verkaufen als geklauter Schmuck. Wer das Handy nicht zum Fotografieren braucht, sollte überlegen, ob er es nicht im Hotel lassen kann. Ansonsten gelten die selben Sicherheits-Regeln wie für Kameras.

5. Geld braucht man natürlich in Brasilien – und auch auf jedem Ausflug. Der Klassiker, wie man sein Geld am schnellsten los wird, ist die Geldbörse in der hinteren Hosentasche. Dann wäre das Portemonnaie beispielsweise auch auf dem Münchner Oktoberfest weg – ganz gewaltfrei. Am sichersten ist wohl, das Hotel ganz ohne Geldbeutel zu verlassen. Geld passt schließlich auch in die Hosentasche.

6. Auch Handtaschen sind ein beliebtes Ziel von Trickdieben, diese lassen sich – durch geschickte Ablenkung oder mit Gewalt leicht entreißen – in Europa wie in Brasilien. Ein Rucksack sitzt da schon sicherer am Körper, aber auch dort gehören Wertgegenstände niemals in die Außentaschen.

7. Sollten Sie in Brasilien tatsächlich überfallen werden, befolgen Sie die Forderungen des Täters. Fliehen Sie nicht, wehren Sie sich nicht, schreien Sie nicht. Greifen Sie auch nicht ohne Aufforderung des Täters in Ihre Taschen, er könnte denken, dass Sie eine Waffe ziehen. Rücken Sie ohne Diskussion heraus, was der Täter haben möchte. Jede andere Reaktion kann tödlich sein – selbst wenn Sie von einem Minderjähringen überfallen werden.

8. Tragen Sie am besten immer eine kleine Geldmenge (z.B. 100 R$) für den Fall eines Überfalls bei sich. „Ich hab nichts“ könnte den Täter wütend machen.

9. Achten Sie darauf, in welchen Gegenden Sie sich bewegen. Touristengebiete sind in Brasilien meist sehr sicher, abseits davon sollte man etwas aufpassen. Gehen Sie insbesondere niemals auf eigene Faust in Favelas, dort gelten die Gesetze der herrschenden Banden.

10. Ein Großteil der Morde in Brasilien hängt mit Drogenkriminalität, Bandenkriegen und Prostitution zusammen. Wenn Sie sich davon fernhalten, ist die Gefahr ermordet zu werden sehr gering.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass nicht jedes Ammenmärchen über die brasilianische Kriminalität wahr ist. Organraub, wie im Thriller „Turistats“ gezeigt, gibt es in Brasilien nicht. Um die Sicherheit Ihrer Organe brauchen Sie sich in Brasilien keine Sorgen machen.

Wir wünschen eine sichere Reise.

(FAN)

Geheimtipp für die Brasilienreise: Das Landesinnere Bahias – Chapada Diamantina

Wer an eine Reise nach Brasilien denkt, denkt unweigerlich an Rio de Janeiro – oder endlose Sandstände am Atlantik. Auch Reisen in andere brasilianische Großstädte wie Salvador da Bahia, Recife oder Manaus sind beliebt, durchaus auch Ausflüge in Amazonas-Gebiet oder die Wasserfälle von Iguaçu. Von der Chapada Diamantina haben bislang jedoch nur die wenigsten Touristen gehört.

Chapada Diamantina bei Lençóis
Chapada Diamantina bei Lençóis

Wer die Schönheit Brasilien außerhalb der Großstädte erleben will, dem sei also eine Reise in das Landesinnere des Bundesstaates Bahia empfehlen. Zugegeben, ein wirklicher Geheimtipp ist die Chapada Diamantina im Herzen Bahias schon lange nicht mehr. Aber zumindest gleicht der Tourismus hier keiner Massenabfertigung.

Die Chapada Diamantina ist ein Mittelgebirge im Zentrum des Bundesstaates Bahia, das von der portugiesischen Kolonialzeit Brasiliens bis in der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts für seinen Diamantenabbau bekannt war. „Chapada Diamantina“ heißt so viel wie Diamanten-Hochebene.

Grotte Pratinha - Chapada Diamantina
Grotte Pratinha – Chapada Diamantina

Heute ist die Chapada Diamantina ein beliebtes Ziel für Trekking-Touristen, auch Touren mit Auto oder Fahrrad sind verbreitet. Sehenswert sind die Kleinstädte aus der Kolonialzeit wie Lençóis (Bahia), Andaraí und Mucugé sowie die vielfältige Landschaft des Mittelgebirges.

Da wäre zum Beispiel der Wasserfall Cachoeira da Fumaça, der mit 340 Metern Fallhöhe lange Zeit als höchster Wasserfall Brasiliens galt. Der Fuß des Wasserfalls ist dabei ausschließlich zu Fuß erreichbar, die Tour dauert drei Tage.

Eingang zur Höhle Lapa Doce - Chapada Diamantina
Eingang zur Höhle Lapa Doce – Chapada Diamantina

Auch die vielen Höhlen und Grotten der Chapada Diamantina sind beeindruckend: In der Lapa Doce beispielsweise sind 850 Meter des 17 Kilometer langen Höhlensystems für Touristen zugänglich. Die Tropfsteinhöhle hat über Jahrtausende Formen gebildet, in denen man glaubt eine Eule, eine liegende Frau oder eine Weihnachtskrippe wiederzuerkennen.

Strände gibt es im Landesinneren Bahias zwar nicht, auf das Baden muss man trotzdem nicht verzichten. Die meisten Flüsse der Chapada Diamantina haben ein ausgezeichnete Wasserqualität, in der Stadt Lençóis beispielsweise gibt es direkt am Stadtrand Gumpen, die sich hervorragend zum Baden eignen. Etwa 60-90 Minuten Fußmarsch entfernt gibt es am Ribeirão do Meio sogar eine Naturwasserrutsche, die nicht nur bei Jugendlichen für Vergnügung sorgt.

Naturwasserrutsche Ribeirão do Meio - Chapada Diamantina
Naturwasserrutsche Ribeirão do Meio – Chapada Diamantina

Ausgangspunkt für eine Reise in die Chapada Diamantina ist meist Salvador da Bahia. Von dort aus geht es in 6 Stunden mit dem Überlandbus oder 45 Minuten mit dem Flugzeug ins 400 km entfernte Lençóis (Bahia), nicht zu verwechseln mit Lençóis Maranhenses. Lençóis ist sicherlich als Basis für die Tagesausflüge am besten geeignet. Hier gibt es viele Hotels und Pousadas (Hotel-Pensionen), Restaurants und einige Ausflugs-Agenturen.

Lençóis (Bahia) - Chapada Diamantina
Lençóis (Bahia) – Chapada Diamantina

Caipirinha & Co: 7 typisch brasilianische Drinks für die WM-Party – und einige Irrtümer.

Neulich bei ALDI Süd, Angebote zur WM 2014 in Brasilien: Es gibt es Mojito und Piña Colada. – Moment mal, Mojito und Piña Colada? Mojito ist ein kubanischer Drink mit Rum, idealerweise kubanischem Rum. Und Piña Colada wurde der Legende nach in Puerto Rico erfunden, in jedem Fall in der Karibik und nicht in Brasilien. Auch Piña Colada enthält als alkoholische Zutat Rum, der für brasilianische Drinks untypisch ist.

Wer zur WM 2014 lieber typisch brasilianische Drinks anbieten will, kann sich an den folgenden 7 alkoholischen Getränken aus Brasilien orientieren:

1. Caipirinha
Caipirinha ist wohl der bekannteste aller brasilianischen Cocktails und braucht nur wenige Zutaten: Cachaça, Limetten, Rohrzucker und Eis. Drei wichtige Tipps: Cachaça ist kein Rum sondern Zuckerrohrschnaps, Rohrzucker ist nicht gleich Rübenzucker und die Limetten sollten ungespritzt sein, da sie geschnitten samt Schale im Glas mit einem Holzstößels ausgepresst werden. „Caipirinha“ könnte man übrigens mit „Landei“ übersetzen.

2. Caipiroska
Beim Caipiroska wird der Cachaça durch Wodka ersetzt. Auch dieser Cocktail wird tatsächlich in Brasilien getrunken, wäre also für eine typisch brasilianische WM-Party geeignet.

3. Batida de Coco
Batida de Coco ist ebenfalls ein typisch brasilianischer Cocktail, der aus Kokosmilch, Rohrzucker und Cachaça hergestellt wird. „Batida de Coco“ heißt so viel wie das „Geschlagene der Kokosnuss“. Der in Deutschland in Flaschen erhältliche „Batida de Coco“ wird übrigens in Italien hergestellt – immerhin nach brasilianischem Rezept.

4. Batida de Maracujá und andere
Analog zur Batida de Coco gibt es unzählige weitere Sorten von brasilianischen Cocktails mit Cachaça, Rohrzucker und Früchten, beispielsweise Maracuja oder Orangen. Diese nennen sich dann entsprechend Batida de Maracujá und Batida de Laranja.

Brasilianische Getränke
Alkoholfreie Getränke und Bier aus Brasilien

5. Cerveja / Bier
Wer nun bei der typisch brasilianischen WM-Party auf sein Bier nicht verzichten möchte, der liegt gar nicht so falsch. Das beliebteste alkoholische Getränk in Brasilien ist Bier. Es gibt zahlreiche Brauereien von denen einige sogar das deutsche Reinheitsgebot befolgen. Die bekanntesten Biere in Brasilien sind Skol, Brahma, Schin, Heineken und Kaiser. Angesagt sind in Brasilien übrigens auch importierte deutsche Biere.

6. Cachaça
Cachaça kann natürlich auch pur getrunken werden, wie in Deutschland der Schnaps. Inzwischen gibt es Cachaça in jedem gut sortierten Getränkemarkt Deutschlands. Wie gesagt – nicht zu verwechseln mit Rum. Cachaça wird aus frischem Zuckerrohr gebrannt, Rum dagegen aus der Melasse.

7. Brasilianische Weine
Wer nun weder mit Cocktails noch mit Bieren etwas anfangen kann, für den kommen vielleicht brasilianische Weine in Frage. Brasilien ist kein typisches Wein-Land, entsprechend schwer ist es, einen guten brasilianischen Wein zu finden. Aber es gibt sie, auch in Deutschland (z.B. beim Vicios-Brasileiros-Versand).

(FAN)

Machtverlust? Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff nur noch viertmächtigste Frau der Welt.

Dilma Rousseff, die brasilianische Präsidentin, ist nicht mehr die zweitmächtigste Frau der Welt. So zumindest sieht es das US-amerikanische Forbes Magazin in seiner Liste der mächtigsten Frauen der Welt. Dort wird Brasiliens Präsidentin jetzt nur noch auf Platz 4 geführt.

Spitzenreiterin bleibt im Jahr 2014 weiterhin Angela Merkel. Mächtiger als die deutsche Bundeskanzlerin ist keine Frau. Aber wer hat Dilma Rousseff vom zweiten Platz verdrängt? Da ist zum einen US-Notenbankchefin Janet Yellen, deren Einfluss auf die Geldpolitik für das Forbes Magazin gewichtiger ist als die Präsidentschaft Brasiliens. Zum anderen übt dem Magazin zufolge auch Melinda Gates, Wohltäterin und Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates, mehr Macht aus als Dilma Rousseff.

Bleibt also der vierte Platz für Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff. Das Forbes Magazin erstellt die Liste eigenen Aussagen zufolge nach objektiven Kritikpunkten. Nicht ganz nachvollziehbar, wenn eine Wohltäterin mächtiger sein soll als die Staatschefin eines der größten Länder der Welt.
Einer der Hauptfaktoren für das Ranking soll wohl das Geld sein, über das die Frauen direkt oder indirekt verfügen können. Bei Melinda Gates wären das 3,4 Milliarden Dollar für Hilfsprojekte – und bei Präsidentin Dilma Rousseff? Ist Brasilien weniger wert?

Selbstsicher: 78% der Brasilianer glauben an WM-Sieg – und viele sehen Deutschland im Finale.

77,7 % der Brasilianer glauben an den WM-Sieg im eigenen Land. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des brasilianischen TV-Senders Globo. Das Vertrauen in die Seleção ist demnach seit dem Konföderationen-Pokal in Brasilien im Jahr 2013 um 11 Prozentpunkte gestiegen; damals glaubten nur 67%, dass die brasilianische Nationalelf die WM 2014 in Brasilien gewinnen könnte.

Die Umfrage wurde vor Beginn der WM 2014 unter 8.000 zufällig ausgewählten Personen aller Altersgruppen aus allen brasilianischen Bundesstaaten durchgeführt. Das Vertrauen in den WM-Sieg der Seleção ist dabei durchgehend hoch, dennoch lassen sich innerhalb von Teilgruppen der Befragten verschiedene Trends für die WM 2014 ausmachen.

Die Brasilianerinnen sind der Umfrage zufolge siegessicherer als männliche Brasilianer: 83% der Frauen stehen 75% der Männer gegenüber. Bei jüngeren Altersgruppen ist die Skepsis etwas größer, doch selbst hier glauben noch 73% an die brasilianische Elf. Der größte Optimismus herrscht im Bundesstaat Sergipe, hier sind knapp 90% der Bevölkerung vom WM-Sieg Brasiliens überzeugt.

Doch wer würde dann im Finale der WM 2014 in Rio de Janeiro stehen? Logisch, Brasilien, so denken zumindest 87% der Befragten. Als wahrscheinlichste Finalgegner sehen die Brasilianer Spanien (22,9%), Deutschland (21,6%) oder Argentinien (17,5%).

Natürlich ist das nur eine Umfrage. Doch das große Selbstvertrauen beim zwölften Mann dürfte den anderen Mannschaften in den Stadien der WM 2014 doch etwas zu schaffen machen.

(FAN, Quelle: globo.tv)

Ole Ola! „We are one“ ist der offizielle WM-Song 2014. Jetzt reinlesen & reinhören…

Ole Ola! Hier ist er also, der offizielle WM-Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Nicht Shakira hat das Rennen gemacht, sondern das internationale Trio mit Rapper Pitbull, Jennifer Lopez und Claudia Leite.

„We are one (Ole Ola)“ heißt der stimmungsvolle WM-Song 2014, ein gelungener Mix aus verschiedensten Musikrichtungen.

Das offizielle Video zu „We are one (Ole Ola)“ via YouTube, in der Hoffnung, dass der WM-Song 2014 von der GEMA dort nicht allzu bald gesperrt wird.

Das zentrale Element des WM-Songs 2014 ist natürlich der eindringliche Refrain, der leicht mitgesungen (oder mitgegrölt) werden kann, wodurch „We are one“ die WM-Stadien in Brasilien und die Fanmeilen hierzulande zum Beben bringen wird. Auch das Drumherum des WM-Songs ist stimmig: eingeleitet wird „We are one“ von typisch brasilianischen Samba-Klängen, zwischen den Refrains mit viel Ole-Ola gibt es einen Rap von Pitbull, eine englisch-sprachige Strophe von Jennifer Lopez und eine portugiesisch-sprachige Strophe der brasilianischen Sängerin Claudia Leitte.

In Kürze werden wir auch eine Übersetzung des offiziellen WM-Songs 2014 zur Verfügung stellen. Insbesondere auf die Übersetzung der portugiesisch-sprachigen Strophe von Claudia Leitte freuen wir uns natürlich besonders.

(FAN, Quellen: Wikipedia, YouTube, MyVideo, Amazon)

Schon wieder Shakira? Nein, der offizielle WM-Song 2014 wird ein anderer sein…

Sucht man bei YouTube & Co nach dem offiziellen WM-Song zur Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 (bzw. nach “The Official 2014 FIFA World Cup Song”) landet man schnell bei Shakiras “Dare” mit dem vielsagenden Untertitel “La La La”. Wir fragten uns, kann das sein? Wird Shakira nach dem WM-Song 2010 auch den offiziellen WM-Song 2014 singen? Schwer vorstellbar, denn zum einen hat “Dare” von Shakira textlich nichts mit der WM 2014 in Brasilien oder Fußball im Allgemeinen zu tun. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die Brasilianer nicht eher einen Landsmann den offiziellen WM-Song 2014 vortragen lassen würden, idealerweise mit portugiesisch-sprachigen Textpassagen. Oder ist auch das so sehr von der FIFA diktiert, dass das Gastgeberland Brasilien beim WM-Song keine Mitsprache hat?

Nach unseren Recherchen können wir Entwarnung geben. “Dare (La La La)” von Shakira wird nicht der offizielle WM-Song 2014. Die Tracklist des offiziellen FIFA World Cup Albums “One Love, One Rhythm” verspricht sogar ganze drei offizielle WM-Songs für die Fußball-WM 2014 in Brasilien – von anderen Interpreten. Der offizielle WM-Song 2014 wird demnach “We Are One (Ole Ola)”, die offizielle WM-Hymne 2014 heißt “Dar um Jeito (We Will Find a Way)” und der Song des WM-Maskottchens in Brasilien ist “Tatu Bom de Bola”.

Demnächst werden wir hier die einzelnen WM-Songs der WM in Brasilien 2014 noch vorstellen.

Toller Fußball-Film: „Mata Mata – Spiel des Lebens“ feiert Premiere! Bald auch im Fernsehen.

Es ist ein Film über Fußball, über Träume und das Leben. Auf dem DOK.fest in München feiert der Episodenfilm „Mata Mata – Spiel des Lebens“ am Sonntag Premiere.

Der Münchner Dokumentarfilmer Jens Hoffmann zeigt brasilianische Nachwuchs-Fußballer, die er über vier Jahre mit der Kamera begleitet hat. Von ihrem Zuhause in den brasilianischen Favelas bis hin zu den europäischen Profi-Clubs. Einige von ihnen haben es geschafft, wie Bayern-Spieler Dante, der nun sogar in der Seleção, im Kader Brasiliens zur WM 2014 ist. Andere waren weniger Erfolgreich: Carlinhos, ehemals bei Bayer Leverkusen und Jahn Regensburg, ist inzwischen zurück in Brasilien. Erfolg und Misserfolg stehen im Fußball nah beieinander, dennoch gibt der Fußball brasilianischen Jungen viel Hoffnung – besonders in ärmeren Bevölkerungsschichten. „Der Fußball ist in den Favelas das billigste Spielzeug“ heißt es zu Beginn des Trailers. „Er ist die Lösung aller Probleme eines Brasilianers.“

Der Fußball-Film „Mata Mata – Spiel des Lebens“ läuft am Sonntag und Montag (11. bzw. 12. Mai) abends auf dem Münchner DOK.fest im ARRI-Kino (portugiesisch mit englischen Untertiteln). Am Samstag, den 24. Mai, wird er dann auch im Fernsehen zu sehen sein – um 18:20 Uhr in der ARD; sozusagen als Einstieg in einen wunderbaren Champions-League-Final-Abend.

Links:
„Dante ist herumgesprungen wie ein Flummi“  (Süddeutsche Zeitung)
DOK.fest München – MATA MATA (DOK.fest München)

(FAN, Quellen: Süddeutsche Zeitung, DOK.fest München)

São Paulo ist größte deutsche Industriestadt! Wie das?

São Paulo ist mit gut 10 Millionen Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 20 Millionen Einwohnern in der Metropolregion die größte Stadt Brasiliens und eine der zehn größten Städte der Welt. Darüber hinaus wird São Paulo gerne als “größte deutsche Industriestadt” weltweit bezeichnet. Wie es dazu kommt?

Rund 1000 deutsche Unternehmen haben sich in São Paulo niedergelassen und beschäftigen etwa eine viertel Million Menschen. Weltweit gibt es keine Stadt mit einer größeren Konzentration deutscher Industrie-Unternehmen als in São Paulo – auch in Deutschland nicht. Am bekanntesten ist wohl die Ansiedlung deutscher Autobauer in São Paulo: VW und Mercedes gehören zu den größten industriellen Arbeitgebern Brasiliens.

(FAN, Quellen: wikipedia, WWZ-BD)