Machtverlust? Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff nur noch viertmächtigste Frau der Welt.

Dilma Rousseff, die brasilianische Präsidentin, ist nicht mehr die zweitmächtigste Frau der Welt. So zumindest sieht es das US-amerikanische Forbes Magazin in seiner Liste der mächtigsten Frauen der Welt. Dort wird Brasiliens Präsidentin jetzt nur noch auf Platz 4 geführt.

Spitzenreiterin bleibt im Jahr 2014 weiterhin Angela Merkel. Mächtiger als die deutsche Bundeskanzlerin ist keine Frau. Aber wer hat Dilma Rousseff vom zweiten Platz verdrängt? Da ist zum einen US-Notenbankchefin Janet Yellen, deren Einfluss auf die Geldpolitik für das Forbes Magazin gewichtiger ist als die Präsidentschaft Brasiliens. Zum anderen übt dem Magazin zufolge auch Melinda Gates, Wohltäterin und Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates, mehr Macht aus als Dilma Rousseff.

Bleibt also der vierte Platz für Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff. Das Forbes Magazin erstellt die Liste eigenen Aussagen zufolge nach objektiven Kritikpunkten. Nicht ganz nachvollziehbar, wenn eine Wohltäterin mächtiger sein soll als die Staatschefin eines der größten Länder der Welt.
Einer der Hauptfaktoren für das Ranking soll wohl das Geld sein, über das die Frauen direkt oder indirekt verfügen können. Bei Melinda Gates wären das 3,4 Milliarden Dollar für Hilfsprojekte – und bei Präsidentin Dilma Rousseff? Ist Brasilien weniger wert?

Selbstsicher: 78% der Brasilianer glauben an WM-Sieg – und viele sehen Deutschland im Finale.

77,7 % der Brasilianer glauben an den WM-Sieg im eigenen Land. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des brasilianischen TV-Senders Globo. Das Vertrauen in die Seleção ist demnach seit dem Konföderationen-Pokal in Brasilien im Jahr 2013 um 11 Prozentpunkte gestiegen; damals glaubten nur 67%, dass die brasilianische Nationalelf die WM 2014 in Brasilien gewinnen könnte.

Die Umfrage wurde vor Beginn der WM 2014 unter 8.000 zufällig ausgewählten Personen aller Altersgruppen aus allen brasilianischen Bundesstaaten durchgeführt. Das Vertrauen in den WM-Sieg der Seleção ist dabei durchgehend hoch, dennoch lassen sich innerhalb von Teilgruppen der Befragten verschiedene Trends für die WM 2014 ausmachen.

Die Brasilianerinnen sind der Umfrage zufolge siegessicherer als männliche Brasilianer: 83% der Frauen stehen 75% der Männer gegenüber. Bei jüngeren Altersgruppen ist die Skepsis etwas größer, doch selbst hier glauben noch 73% an die brasilianische Elf. Der größte Optimismus herrscht im Bundesstaat Sergipe, hier sind knapp 90% der Bevölkerung vom WM-Sieg Brasiliens überzeugt.

Doch wer würde dann im Finale der WM 2014 in Rio de Janeiro stehen? Logisch, Brasilien, so denken zumindest 87% der Befragten. Als wahrscheinlichste Finalgegner sehen die Brasilianer Spanien (22,9%), Deutschland (21,6%) oder Argentinien (17,5%).

Natürlich ist das nur eine Umfrage. Doch das große Selbstvertrauen beim zwölften Mann dürfte den anderen Mannschaften in den Stadien der WM 2014 doch etwas zu schaffen machen.

(FAN, Quelle: globo.tv)

Ole Ola! „We are one“ ist der offizielle WM-Song 2014. Jetzt reinlesen & reinhören…

Ole Ola! Hier ist er also, der offizielle WM-Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Nicht Shakira hat das Rennen gemacht, sondern das internationale Trio mit Rapper Pitbull, Jennifer Lopez und Claudia Leite.

„We are one (Ole Ola)“ heißt der stimmungsvolle WM-Song 2014, ein gelungener Mix aus verschiedensten Musikrichtungen.

Das offizielle Video zu „We are one (Ole Ola)“ via YouTube, in der Hoffnung, dass der WM-Song 2014 von der GEMA dort nicht allzu bald gesperrt wird.

Das zentrale Element des WM-Songs 2014 ist natürlich der eindringliche Refrain, der leicht mitgesungen (oder mitgegrölt) werden kann, wodurch „We are one“ die WM-Stadien in Brasilien und die Fanmeilen hierzulande zum Beben bringen wird. Auch das Drumherum des WM-Songs ist stimmig: eingeleitet wird „We are one“ von typisch brasilianischen Samba-Klängen, zwischen den Refrains mit viel Ole-Ola gibt es einen Rap von Pitbull, eine englisch-sprachige Strophe von Jennifer Lopez und eine portugiesisch-sprachige Strophe der brasilianischen Sängerin Claudia Leitte.

In Kürze werden wir auch eine Übersetzung des offiziellen WM-Songs 2014 zur Verfügung stellen. Insbesondere auf die Übersetzung der portugiesisch-sprachigen Strophe von Claudia Leitte freuen wir uns natürlich besonders.

(FAN, Quellen: Wikipedia, YouTube, MyVideo, Amazon)

Schon wieder Shakira? Nein, der offizielle WM-Song 2014 wird ein anderer sein…

Sucht man bei YouTube & Co nach dem offiziellen WM-Song zur Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 (bzw. nach “The Official 2014 FIFA World Cup Song”) landet man schnell bei Shakiras “Dare” mit dem vielsagenden Untertitel “La La La”. Wir fragten uns, kann das sein? Wird Shakira nach dem WM-Song 2010 auch den offiziellen WM-Song 2014 singen? Schwer vorstellbar, denn zum einen hat “Dare” von Shakira textlich nichts mit der WM 2014 in Brasilien oder Fußball im Allgemeinen zu tun. Zum anderen stellt sich die Frage, ob die Brasilianer nicht eher einen Landsmann den offiziellen WM-Song 2014 vortragen lassen würden, idealerweise mit portugiesisch-sprachigen Textpassagen. Oder ist auch das so sehr von der FIFA diktiert, dass das Gastgeberland Brasilien beim WM-Song keine Mitsprache hat?

Nach unseren Recherchen können wir Entwarnung geben. “Dare (La La La)” von Shakira wird nicht der offizielle WM-Song 2014. Die Tracklist des offiziellen FIFA World Cup Albums “One Love, One Rhythm” verspricht sogar ganze drei offizielle WM-Songs für die Fußball-WM 2014 in Brasilien – von anderen Interpreten. Der offizielle WM-Song 2014 wird demnach “We Are One (Ole Ola)”, die offizielle WM-Hymne 2014 heißt “Dar um Jeito (We Will Find a Way)” und der Song des WM-Maskottchens in Brasilien ist “Tatu Bom de Bola”.

Demnächst werden wir hier die einzelnen WM-Songs der WM in Brasilien 2014 noch vorstellen.

Toller Fußball-Film: „Mata Mata – Spiel des Lebens“ feiert Premiere! Bald auch im Fernsehen.

Es ist ein Film über Fußball, über Träume und das Leben. Auf dem DOK.fest in München feiert der Episodenfilm „Mata Mata – Spiel des Lebens“ am Sonntag Premiere.

Der Münchner Dokumentarfilmer Jens Hoffmann zeigt brasilianische Nachwuchs-Fußballer, die er über vier Jahre mit der Kamera begleitet hat. Von ihrem Zuhause in den brasilianischen Favelas bis hin zu den europäischen Profi-Clubs. Einige von ihnen haben es geschafft, wie Bayern-Spieler Dante, der nun sogar in der Seleção, im Kader Brasiliens zur WM 2014 ist. Andere waren weniger Erfolgreich: Carlinhos, ehemals bei Bayer Leverkusen und Jahn Regensburg, ist inzwischen zurück in Brasilien. Erfolg und Misserfolg stehen im Fußball nah beieinander, dennoch gibt der Fußball brasilianischen Jungen viel Hoffnung – besonders in ärmeren Bevölkerungsschichten. „Der Fußball ist in den Favelas das billigste Spielzeug“ heißt es zu Beginn des Trailers. „Er ist die Lösung aller Probleme eines Brasilianers.“

Der Fußball-Film „Mata Mata – Spiel des Lebens“ läuft am Sonntag und Montag (11. bzw. 12. Mai) abends auf dem Münchner DOK.fest im ARRI-Kino (portugiesisch mit englischen Untertiteln). Am Samstag, den 24. Mai, wird er dann auch im Fernsehen zu sehen sein – um 18:20 Uhr in der ARD; sozusagen als Einstieg in einen wunderbaren Champions-League-Final-Abend.

Links:
„Dante ist herumgesprungen wie ein Flummi“  (Süddeutsche Zeitung)
DOK.fest München – MATA MATA (DOK.fest München)

(FAN, Quellen: Süddeutsche Zeitung, DOK.fest München)

São Paulo ist größte deutsche Industriestadt! Wie das?

São Paulo ist mit gut 10 Millionen Einwohnern im Stadtgebiet und etwa 20 Millionen Einwohnern in der Metropolregion die größte Stadt Brasiliens und eine der zehn größten Städte der Welt. Darüber hinaus wird São Paulo gerne als “größte deutsche Industriestadt” weltweit bezeichnet. Wie es dazu kommt?

Rund 1000 deutsche Unternehmen haben sich in São Paulo niedergelassen und beschäftigen etwa eine viertel Million Menschen. Weltweit gibt es keine Stadt mit einer größeren Konzentration deutscher Industrie-Unternehmen als in São Paulo – auch in Deutschland nicht. Am bekanntesten ist wohl die Ansiedlung deutscher Autobauer in São Paulo: VW und Mercedes gehören zu den größten industriellen Arbeitgebern Brasiliens.

(FAN, Quellen: wikipedia, WWZ-BD)

Wir sind wieder da!

Knapp zwei Jahre ist es nun her, seit wir diesen Blog begonnen und vorübergehend wieder eingestellt haben. Das Interesse an Brasilien war im Sommer 2012 wohl noch nicht allzu groß. Meine hellseherischen Kräfte lassen mich aber erahnen, dass in weniger als einem Monat aus unerfindlichen Gründen ein wahnsinniger Medien-Hype rund um Brasilien einsetzen wird.

Diese Gelegenheit wollen wir nutzen um auch selbst wieder über Brasilien zu berichten; mit dem Anspruch korrektere und fairere Informationen aus dem WM-Land zu liefern als andere Medien das üblicherweise tun.

Selbstverständlich werden wir nach und nach auch die alten Inhalte aus dem Jahr 2012 wieder online stellen.

(FAN)